
Bei gefäßchirurgischen Notfällen zählt jede Minute. Entscheidend ist, kritische Krankheitsbilder früh zu erkennen, die richtigen ersten Maßnahmen einzuleiten und Patientinnen und Patienten ohne Zeitverlust der passenden Versorgung zuzuführen.
Die Fortbildung aus der Reihe „ZNA trifft Rettungsdienst“ richtet den Blick auf gefäßchirurgische Notfälle, bei denen ein schnelles und abgestimmtes Vorgehen entscheidend ist.
Im Mittelpunkt stehen akute Gefäßverschlüsse und Extremitätenischämien sowie zeitkritische Erkrankungen der Aorta. Dazu gehören akute Aortensyndrome, die Aortendissektion und das rupturierte Bauchaortenaneurysma. Die Teilnehmenden erfahren, welche Red Flags auf einen gefäßchirurgischen Notfall hinweisen, welche Maßnahmen präklinisch und in der Zentralen Notaufnahme entscheidend sind und wann die Gefäßchirurgie frühzeitig eingebunden werden sollte.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Schnittstellen der Versorgung. Wie gelingt die strukturierte Übergabe zwischen Rettungsdienst, Zentraler Notaufnahme und Gefäßchirurgie? Wann, wie und über welche Strukturen sollten kritische Patientinnen und Patienten angemeldet werden?
Ergänzend gibt die Sektion Gefäßchirurgie einen Überblick über ihr Leistungsspektrum im Klinikum am Gesundbrunnen.
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