
Notfallmedizin bedeutet, unter Zeitdruck Entscheidungen zu treffen, Prioritäten zu setzen und als Team sicher zu handeln. Genau darum geht es beim 4. Heilbronner Notfallsymposium am 28. November 2026 im Klinikum am Gesundbrunnen.
Fachkräfte aus der präklinischen und klinischen Notfallmedizin erwartet ein Tag, der fachlichen Input mit intensivem Praxistraining verbindet. Vorträge greifen aktuelle Fragestellungen aus unterschiedlichen Bereichen der Notfallversorgung auf. Am Nachmittag stehen fünf Workshops zur Auswahl, in denen konkrete Fertigkeiten trainiert, Entscheidungen erprobt und Abläufe im Team reflektiert werden.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Heilbronn e. V. statt.
Das Vormittagsprogramm nimmt Situationen in den Blick, die Einsatzkräfte und klinische Teams regelmäßig vor besondere Herausforderungen stellen.
Unter anderem geht es um die Frage, was passiert, wenn Notfallmedizin nicht für alle Menschen gleichermaßen funktioniert. Weitere Vorträge widmen sich der Intensivmedizin in der Notaufnahme, gynäkologischen und geburtshilflichen Notfällen sowie der Prävention und Vorbereitung bei kritischen Atemwegssituationen. Zum Abschluss des Symposiums richtet sich der Blick über Deutschland hinaus auf Erfahrungen aus der Notfallmedizin in Tansania.
07.30 – 08.00 Uhr
Registrierung
08.00 – 08.15 Uhr
Begrüßung
AGNHN, Ärztlicher Direktor SLK-Kliniken
08.15 – 09.00 Uhr
Wenn Notfallmedizin nicht für alle gleich funktioniert …
Franziska Wolf, Notfallsanitäterin
09.05 – 09.50 Uhr
Intensivmedizin im Erdgeschoss
Dr. Tim Eschbach, MHBA
10.00 – 10.20 Uhr
Kaffeepause
10.20 – 10.50 Uhr
Gynäkologische und geburtshilfliche Notfälle
Florian Trummer, Oberarzt
10.55 – 11.35 Uhr
Atemwegsnotfall: Gefahr erkannt! – Prävention und Vorbereitung
Dr. Henning Schock, Oberarzt
11.35 – 12.45 Uhr
Mittagspause
12.45 – 14.30 Uhr
Workshop Runde 1
14.30 – 14.45 Uhr
Pause
14.45 – 16.45 Uhr
Workshop Runde 2
16.45 – 17.00 Uhr
Pause
17.00 – 17.30 Uhr
Notfallmedizin in Tansania – Lessons learned
Anton Hauns, Notfallsanitäter
17.30 – 17.45 Uhr
Abschluss
Das Vormittagsprogramm nimmt Situationen in den Blick, die Einsatzkräfte und klinische Teams regelmäßig vor besondere Herausforderungen stellen.
Unter anderem geht es um die Frage, was passiert, wenn Notfallmedizin nicht für alle Menschen gleichermaßen funktioniert. Weitere Vorträge widmen sich der Intensivmedizin in der Notaufnahme, gynäkologischen und geburtshilflichen Notfällen sowie der Prävention und Vorbereitung bei kritischen Atemwegssituationen. Zum Abschluss des Symposiums richtet sich der Blick über Deutschland hinaus auf Erfahrungen aus der Notfallmedizin in Tansania.
Den Durchblick im Graustufenbild gewinnen. Dieser praxisnahe Workshop vermittelt Grundlagen der Notfallsonografie und einen Einstieg in den Point of Care Ultraschall, kurz POCUS. Gemeinsam üben die Teilnehmenden die Schallkopfführung und entdecken, wie Ultraschall die Einschätzung von Notfallpatientinnen und Notfallpatienten unterstützen kann.
Franziska Wolf, Notfallsanitäterin und Anton Hauns, Notfallsanitäter
Wenn jede Sekunde zählt. Im Mittelpunkt stehen das Erkennen und die Kontrolle lebensbedrohlicher Blutungen. In praktischen Übungen trainieren die Teilnehmenden den gezielten Einsatz von Maßnahmen zur Blutstillung und stärken ihre Handlungssicherheit für kritische Einsatzsituationen.
Benjamin Lorenz, Notfallsanitäter
Hinweis: Dieser Workshop dauert vier Stunden und belegt beide Workshoprunden.
Ein kritischer Atemweg fordert schnelle Entscheidungen und ein eingespieltes Team. In diesem interaktiven Workshop trainieren die Teilnehmenden, Atemwegsprobleme strukturiert anzugehen, Handlungsoptionen abzuwägen und auch unter Druck klar zu kommunizieren. Vom supraglottischen Atemweg bis hin zu FONA.
Henning Schock, Oberarzt
Notfallsimulation trifft Escape Game. Gemeinsam Hinweise entschlüsseln, Aufgaben lösen und unter Zeitdruck die richtigen Entscheidungen treffen. Dieser Workshop verbindet medizinisches Wissen mit Teamarbeit und Kommunikation. Für alle, die Notfalltraining auf eine andere Art erleben möchten.
Dr. Sandy Espig, Oberärztin und Dr. Andrea Molé, Assistenzarzt
Fünf Themen, ein Ziel. Praktische Handlungssicherheit. An abwechslungsreichen Stationen trainieren die Teilnehmenden Reanimation, Vorsichtung, Blutungskontrolle, intraossären Zugang und Thoraxentlastungspunktion. Ein praxisorientierter Trainingszirkel zum Auffrischen und Vertiefen zentraler Notfallfertigkeiten.
Notfallsanitäter: Japhet Leidereiter, Ole Fischer, Nils Burkhardt, Simon Dietrich, Maximilian Steiger
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