Mit der Anschaffung eines hochmodernen Computertomographie-Systems (CT) der neuesten Generation erweitert der SLK-Verbund seine nuklearmedizinische Diagnostik.

 

 

 

Bildnachweis: Siemens Healthineers

 

16.07.2026

SLK setzt neue Maßstäbe in der Nuklearmedizin

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Mit der Anschaffung eines hochmodernen Computertomographie-Systems (CT) der neuesten Generation erweitert der SLK-Verbund seine nuklearmedizinische Diagnostik. Einmal mehr war der Förderverein für Medizinische Innovation (FMI) daran finanziell maßgeblich beteiligt.

Die neue Technologie des sogenannten SPECT/CT verbindet präzise nuklearmedizinische Bildgebung mit leistungsstarker CT-Diagnostik und bietet damit entscheidende Vorteile für Patienten und das medizinische Team. „Mit der Anschaffung investieren wir ganz gezielt in innovative Medizintechnik und schaffen die Grundlage für eine moderne, patientenorientierte Nuklearmedizin“, sagt Prof. Dr. Gerd Grözinger, Direktor des Zentrums für Radiologie, Minimal-invasive Therapien und Nuklearmedizin im Klinikum am Gesundbrunnen. Und SLK-Geschäftsführer Georg Schmidt betonte bei der Indienststellung: „Unser besonderer Dank gilt einmal mehr dem FMI für seine großzügige finanzielle Unterstützung – sie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir eine solche Spitzentechnologie für den SLK-Verbund realisieren konnten.“

Präzisere Diagnostik
Das System wurde entwickelt, um Untersuchungen schneller, komfortabler und gleichzeitig noch aussagekräftiger zu machen. Moderne intelligente Bildgebung, automatisierte Abläufe und innovative Korrekturverfahren sorgen dafür, dass selbst kleinste Veränderungen im Körper noch klarer dargestellt werden können. „Das Gerät vereint zwei Verfahren in einem: eine hochauflösende Gamma-Kamera für die nuklearmedizinische Bildgebung und eine Computertomographie (CT)“, erklärt Prof. Grözinger. „Beide Bilddaten werden miteinander kombiniert und übereinandergelegt. Dadurch lassen sich Stoffwechselvorgänge im Körper erstmals direkt anatomisch zuordnen.“ Und Oberärztin Dr. Christina Münkel ergänzt: „Die nuklearmedizinische Untersuchung zeigt sehr sensitiv Stoffwechsel im Gewebe. Mit dem zusätzlichen CT können empfindliche Stoffwechselveränderungen dann exakt lokalisiert werden.
Gerade bei komplexen Fragestellungen – etwa bei Tumorerkrankungen, der Suche nach Lymphknoten oder Veränderungen im Skelett – ermöglicht das neue Gerät eine wesentlich präzisere Zuordnung der Befunde. Auch in der Herzdiagnostik bietet das neue CT erweiterte Möglichkeiten.

Geringere Strahlenbelastung
Ein besonderer Vorteil liegt in der deutlich verbesserten Untersuchungsqualität bei gleichzeitig hoher Patientenfreundlichkeit. Das Gerät ermöglicht schnelle Untersuchungen mit niedriger Strahlenbelastung und kurzen Aufnahmezeiten. Dadurch verbringen Patienten weniger Zeit im Gerät und erleben einen angenehmeren Untersuchungsablauf. Auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität profitieren von der neuen Technik. Das System ist für unterschiedlichste körperliche Voraussetzungen ausgelegt und unterstützt komfortable Lagerungsmöglichkeiten. Gleichzeitig helfen intelligente Bewegungs- und Atemkorrekturen dabei, verwackelte Bilder zu vermeiden – selbst dann, wenn Patientinnen oder Patienten sich während der Untersuchung leicht bewegen. Dadurch können Wiederholungsaufnahmen reduziert werden.
Die Installation des SPECT/CT wurde durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins für Medizinische Innovation (FMI) ermöglicht, der sich maßgeblich an den Anschaffungskosten beteiligt hat. Für Prof. Burkard Lippert, Vorsitzender des FMI, unterstreicht das neue System erneut „die Innovationskraft des SLK-Verbundes“. Er sagt: „Wir haben uns bewusst für eine schnelle finanzielle Unterstützung entschieden, weil das Gerät Diagnostik und Therapie im Sinne der Patientinnen und Patienten spürbar verbessert.

Über den FMI
Der Förderverein für Medizinische Innovation (FMI) wurde im Jahr 2007 im SLK-Klinikum am Gesundbrunnen gegründet und hat seitdem mehr als zehn Millionen Euro Spendengelder eingeworben. Ziel des Vereins ist es, durch Spenden die Anschaffung modernster Medizintechnik im Klinikum am Gesundbrunnen zu ermöglichen und somit den Menschen der Region medizinische Innovationen zugutekommen zu lassen. Dazu sind regelmäßig umfangreiche Investitionen nötig. Diese gehen zum Teil deutlich über das Budget hinaus, das durch die reguläre Krankenhausfinanzierung zur Verfügung steht. Neben den FMI-Spenden beteiligt sich die SLK-Kliniken Heilbronn GmbH bei jeder zusätzlich beschafften Medizininnovation an den Kosten und dem weiteren Unterhalt. Die Kooperation von FMI und SLK sichert damit seit Jahren den Einsatz von Spitzenmedizin für die Menschen unserer Region.
 

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