

Die Diskussion um die zukünftige Entwicklung des Standortes Löwenstein wird aktuell intensiv geführt. Vor dem Hintergrund der Kundgebung, die am gestrigen Dienstag in Löwenstein stattgefunden hat, ordnet der SLK-Verbund den aktuellen Stand zur Weiterentwicklung der SLK-Medizinstrategie 2030 ein.
Die öffentliche Debatte zeigt, dass die SLK-Medizinstrategie 2030 für viele Menschen in der Region von hoher Bedeutung ist. Auch wenn die Veränderungen, die im Raum stehen, die Versorgung für die Region weiterhin auf hohem Niveau sichern würden, wären sie für die Mitarbeitenden und die Stadt Löwenstein mit spürbaren Umstellungen verbunden. „Wir verstehen die Sorgen und die persönliche Betroffenheit unserer Mitarbeitenden. Für uns als SLK-Verbund ist aber klar: ein ‚weiter so‘ kann es nicht geben. Neue gesetzliche Vorgaben im Rahmen der bundesweiten Krankenhausplanung, steigende Anforderungen an Qualität und Spezialisierung sowie Fachkräftemangel und Kostenentwicklung verändern die Rahmenbedingungen spürbar. „Wir sind aber jederzeit gesprächsbereit und werben dafür, die Diskussion sachorientiert zu führen“, sagt SLK-Geschäftsführer Georg Schmidt.
Prüfung der zukünftigen Ausrichtung
Grundlage der aktuellen Überlegungen ist ein strukturierter Prüfprozess zur Fortschreibung der SLK-Medizinstrategie 2030. Seit Anfang 2024 wurden, auch mithilfe externer Unterstützung, verschiedene Szenarien für die zukünftige Ausrichtung des Klinikverbunds erarbeitet und anhand zentraler Kriterien bewertet. Für die weitere, auch mediale Einordnung, sind aus Sicht der SLK-Kliniken insbesondere folgende Punkte maßgeblich:
Vor diesem Hintergrund sind die Überlegungen zur SLK-Medizinstrategie 2030 nicht kurzfristiger Natur, sondern unter Berücksichtigung des medizinischen Leistungsspektrums, der Infrastruktur,
der Fördermöglichkeiten, der personeller Anforderungen und der Wirtschaftlichkeit entstanden. Ein Verzicht auf notwendige Weiterentwicklungen würde die langfristige Stabilität des Klinikverbunds und damit auch die Versorgung der Bevölkerung und Beschäftigung von Mitarbeitenden gefährden. Der weitere Prozess wird im Dialog fortgeführt – die SLK-Kliniken stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung und beziehen konstruktive sowie fachlich fundierte Rückmeldungen, wo möglich, in die weitere Ausgestaltung mit ein.