SLK-Mitarbeitende beteiligten sich unter anderem vor dem Haupteingang des Klinikums am Gesundbrunnen am Aktionstag gegen das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung.

 

Bildnachweis: SLK-Kliniken Heilbronn GmbH.

12.06.2026

„Kein Geld. Keine Versorgung.“

zurück

Die SLK-Kliniken haben sich am heutigen Aktionstag gegen das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung beteiligt und eindeutig positioniert.Die SLK-Kliniken haben sich am heutigen Aktionstag gegen das Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung beteiligt und eindeutig positioniert.

Mit dem Entwurf für ein Gesetz zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz), möchte die Bundesregierung die Beitragssätze ab dem Jahr 2027 stabilisieren. Für Krankenhäuser wären damit jedoch einschneidende Kürzungen verbunden. SLK-Geschäftsführer Georg Schmidt, der vor dem Haupteingang des Klinikums am Gesundbrunnen selbst an der Aktion teilnahm, bringt es unmissverständlich auf den Punkt: „Die für Kliniken vorgesehenen Einsparungen sind nicht hinnehmbar.“

Versorgung in Gefahr
Das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz hätte in seiner jetzigen Form massive Auswirkungen auf die finanzielle Situation der Krankenhäuser. Einerseits würde die Vergütung bei der Pflege begrenzt, andererseits Tarifsteigerungen nicht mehr vollständig refinanziert, was erheblichen Druck auf die Personalkosten auslösen würde. Zudem würden auch entstandene Kostensteigerungen, beispielsweise durch die Inflation, nicht mehr vollständig ausgeglichen werden. In einer Zeit, in der 70 Prozent aller Krankenhäuser in Baden-Württemberg rote Zahlen schreiben, stellt dies eine drastische Verschärfung der Lage dar.

Über den Aktionstag
Der landesweite Aktionstag gegen das Beitragssatzstabilisierungsgesetz, der auf Initiative der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) zustande kam, stand unter dem Motto: „Kein Geld. Keine Versorgung.“ Zahlreiche Krankenhäuser schlossen für eine bestimmte Zeit ihren Haupteingang. Der SLK-Verbund beteiligte sich an der Aktion, die Regel- und Notfallversorgung aller Patienten war jedoch an allen Standorten zu jedem Zeitpunkt vollumfänglich sichergestellt, es kam zu keinerlei Einschränkungen.
 

zurück