Konstruktiver Austausch (v.l.): Christiane Matzke (SLK-Pflegedirektorin), Thomas Weber (SLK-Geschäftsführer), Manuel Hagel (Fraktionsvorsitzender der CDU im baden-württembergischen Landtag), Prof. Marcus Hennersdorf (Klinikdirektor der Klinik für Innere Medizin I), Dr. Michael Preusch (SLK-Aufsichtsrat) sowie Dr. Dominik Scharpf (Oberarzt der Klinik für Innere Medizin I). Bildnachweis: SLK-Kliniken Heilbronn GmbH

10.06.2022

Respekt vor dem Geleisteten – Manuel Hagel zu Besuch bei SLK

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Wie bei deutschlandweit vielen weiteren Klinikverbünden, lag auch im SLK-Verbund seit Anfang 2019 ein großer Fokus darauf, die Corona-Krise bestmöglich zu bewältigen. Manuel Hagel, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion, nahm sich bei seinem heutigen Besuch im Klinikum am Gesundbrunnen Zeit für Gespräche über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Beim Rundgang über die Medizinische Intensivstation im Klinikum am Gesundbrunnen fand der Vorsitzende der CDU-Fraktion Baden-Württemberg , Manuel Hagel, deutliche Worte: „Ich habe riesigen Respekt vor dem, was hier tagtäglich geleistet wurde und wird.“ Hagel, selbst Mitglied des Aufsichtsrates der Alb-Donau-Klinikums, hob vor allem die Bereitschaft des Personals heraus, „sich ständig neuen Situationen zu stellen. Das erfordert eine hohe Flexibilität, die ich sehr beindruckend finde“. Zu den großen Herausforderungen gehörte in den vergangenen zweieinhalb Jahren zweifelsfrei die Corona-Pandemie, in der der SLK-Verbund zu den bundesweit mit am stärksten betroffenen Klinikverbünden gehörte. „In dieser Zeit hat SLK seine Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, zeigte sich auch SLK-Aufsichtsratsmitglied Dr. Michael Preusch (MdL, CDU), der den Besuch initiierte und mitbegleitete „stolz auf die SLK-Kliniken“.

Landespolitik als Unterstützer
Was in der Vergangenheit – auch dank finanzieller Hilfen durch die Politik –ad hoc funktionierte, muss in der Gegenwart gut geplant werden, um in Sinne der Patienten auch zukünftig weiterhin gut durch Krisen zu kommen. Bei einer Gesprächsrunde mit SLK-Geschäftsführer Thomas Weber und Vertreten aus Medizin und Pflege lag demnach ein Fokus darauf, zu erörtern, wie und wo die Landespolitik wirkungsvoll unterstützen kann, „damit Sie als Klinikum für den „Corona-Herbst gewappnet sind“, so Hagel. Als große Herausforderung wurde darüber hinaus die Gewinnung von hochqualifiziertem Personal ausgemacht und festgestellt, dass neben finanziellen Anreizen auch die Bedürfnisse einer „neuen Generation“ mit beispielsweise einem anderem Freizeitverständnis eine Rolle in den Planungen spielen muss. Ebenso stand das Thema der zukünftigen Krankenhauslandschaft auf der Agenda. Wie kann es gelingen, verlässliche Versorgungsstrukturen für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen, die sektorenübergreifend ineinander greifen? Hagel räumte zu beiden Punkten einen „gewissen Nachholbedarf der Politik“ ein und möchte Sorge dafür tragen, „dass das Thema Krankenhäuser kontinuierlich oben auf unserer Agenda bleibt“.

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