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Klinikum am Plattenwald, 31.07.2017

Neue 3D-Technik für Schlüsselloch-Operationen

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Klinikum am Plattenwald erhält neue Technologie für laparoskopische Operationen

Operationen im Bauchraum mit kleinen Instrumenten haben sich in den letzten Jahren als Standard in vielen Kliniken durchgesetzt und finden auch im Klinikum am Plattenwald ihre Anwendung. Das Klinikum setzt nun auf die Weiterentwicklung dieses Verfahrens (Laparoskopie), das auch als Schlüssellochchirurgie bekannt ist. „Mit den zwei neuen dreidimensionalen Optiken können zukünftig Operationen noch patientenschonender durchgeführt werden“, so Dr. Stephan Hagelmayer, Chefarzt des Zentrums für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Klinikum am Plattenwald.

Gerade bei Operationen im Bauchbereich ist ein schonendes OP-Verfahren besonders wichtig, um Schädigungen der umliegenden Organe zu vermeiden. Mit der bisherigen Technik war dies bereits erfolgreich möglich. Mit der 3D-Technologie hat der Operateur nun noch eine weitere Dimension zur Verfügung, die ihm das Operieren erleichtert. Die neuen Optiken besitzen eine sehr hohe Auflösung, so dass während des Eingriffs das sogenannte Operationsfeld scharf und deutlich für den Mediziner einsehbar ist. Die 3D-Technologie wird zukünftig bei Operationen wie Gallenblasenentfernungen, Leistenhernien, Blindarmoperationen oder minimalinvasiven Darmentfernungen eingesetzt.

„Mit dieser Investition können wir die Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie wieder einen Schritt weiterentwickeln“, so Dr. Thomas Jendges, Geschäftsführer der SLK-Kliniken Heilbronn GmbH. Durch kontinuierliche Investitionen ist  das Klinikum am Plattenwald medizintechnisch auf dem neusten Stand und damit ein wichtiger Eckpfeiler in der Patientenversorgung im Stadt- und Landkreis Heilbronn.

 

 

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