, 01.03.2019

SLK-Kliniken mit ausgeglichenem Ergebnis für 2018

Fachkräftemangel als Herausforderung in den kommenden Jahren

zurück

Das Jahr 2018 bildet einen vorläufigen Abschluss der großen Veränderungen bei den SLK-Kliniken: Mit den Verlagerungen der Krankenhäuser Brackenheim und Möckmühl und den Krankenhausneubauten in Heilbronn und Bad Friedrichshall haben die SLK-Kliniken in den vergangenen Jahren wichtige Meilensteine erreicht. Die Einweihung des Erweiterungsbaus der Neonatologie bedeutete 2018 einen großen Schritt in der Versorgung von Früh- und Neugeborenen in der Region. 

Im vergangenen Jahr wurde zudem die hohe medizinische Qualität und Leistungsfähigkeit der SLK-Kliniken erneut eindrucksvoll bestätigt: Erstmals wurden das Klinikum am Gesundbrunnen und das Klinikum am Plattenwald gemeinsam nach dem Verfahren der „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen“ (KTQ) rezertifiziert. Mit dem Ergebnis liegen die SLK-Kliniken im Spitzenfeld deutscher Krankenhäuser. Die hohe medizinische Qualität und die fachliche Kompetenz wurden weiterhin bei zahlreichen Erst- und Rezertifizierungen bestätigt. Besonders hervorzuheben sind die Weiterentwicklungen des Schlaganfallzentrums und des Traumazentrums am Klinikum am Gesundbrunnen hin zu überregionalen Zentren. Diese wurden krankenhausplanerisch Anfang dieses Jahres bestätigt. Auch das Alterstraumazentrum am Gesundbrunnen sowie das Endoprothetikzentrum an den Standorten Bad Friedrichshall und Heilbronn wurden 2018 erstmalig zertifiziert.

„Nach den Herausforderungen durch die Verlagerungen der Standorte Brackenheim und Möckmühl sowie die Bezüge der Neubauten kommen die SLK-Kliniken wieder in ruhiges Fahrwasser“, sagt Dr. Thomas Jendges, Geschäftsführer der SLK-Kliniken Heilbronn. Die SLK-Kliniken schließen das Geschäftsjahr 2018 bei einem Gesamtumsatz von 371 Mio. Euro mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis von 1,0 Mio. Euro ab. Die Steigerung des Umsatzes um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr ist zum einen auf die zunehmende Schwere der Behandlungen zurückzuführen. Zum anderen gab es einen überproportionalen Anstieg der sonstigen Erlöse (bspw. ambulante Leistungen und Arzneimittelversorgung).

Insgesamt wurden 2018 rund 69.300 Patienten stationär versorgt. Hinzu kamen etwa 170.000 ambulante Behandlungsfälle. Davon wurden rund 75.000 Patienten in den zentralen Notfallambulanzen versorgt. Im Ergebnis ist die Anzahl der Behandlungen gegenüber dem Vorjahr in etwa konstant geblieben bzw. durch die Standortverlagerungen leicht rückläufig.

Für die nächsten Jahre rechnen die SLK-Kliniken mit einem moderaten Anstieg der Patientenbehandlungen. Zur Versorgung der Patienten entsteht in Heilbronn bis Ende 2022 der zweite Bauabschnitt des Klinikums am Gesundbrunnen. Zusätzlich erfolgen im Frühjahr 2019 die Spatenstiche für die Gesundheitszentren in Brackenheim und Möckmühl. Deren Fertigstellung ist für 2020 vorgesehen. Ende März dieses Jahres wird zudem das neue Parkhaus am Gesundbrunnen mit 720 Stellplätzen eingeweiht.

„Es bleibt die Sorge um den bestehenden Fachkräftemangel, auch wenn sich bei den SLK-Kliniken deutlich mehr Mitarbeiter um die Versorgung der Patienten kümmern als im Durchschnitt der deutschen Krankenhäuser.“, sagt Jendges. Der Fachkräftemangel werde sich künftig im Bereich der Gesundheitsversorgung weiter verschärfen. Leider setze die Politik in Berlin immer noch andere Schwerpunkte als es zur Entwicklung hin zu einem leistungsfähigeren und patientenorientierteren Gesundheitswesen bedarf, so Jendges weiter. „Die SLK-Kliniken sehen den Trend zu immer kleinteiligeren Vorgaben für personelle Besetzungen kritisch. Wir stellen uns aber den Herausforderungen und definieren konsequent personalbezogene Ziele als Schwerpunkt unserer strategischen Ausrichtung“, zeigt sich Jendges optimistisch.

Auch Tochtergesellschaft Löwenstein mit gutem Ergebnis

In der Lungenklinik Löwenstein konsolidierte sich die Zahl der Patienten bei deutlich gestiegenem Schweregrad in der stationären Versorgung auf hohem Niveau. Hervorzuheben ist die besonders erfreuliche Entwicklung in der Schmerztherapie, die nun im dritten Jahr hintereinander einen Patienten- und Leistungszuwachs verzeichnen konnte.

Das wirtschaftliche Ergebnis der Lungenklinik Löwenstein lag für das Geschäftsjahr 2018 bei TEUR 251 und ist damit abermals deutlich besser als im Vorjahr (-TEUR 294). „Es freut uns, dass sich der positive Trend in der Lungenfachklinik weiterhin fortsetzt. Dies zeigt die Bedeutung der Klinik Löwenstein im SLK-Verbund“, sagt Jürgen Winter, Geschäftsführer der Lungenklinik Löwenstein. Für 2019 wird wieder ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.

zurück