Ultraschall in der Anästhesie

Die Abteilung für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin des Klinikum am Plattenwald verfügt über eine hohe Kompetenz beim Einsatz des Ultraschalls. Hieraus ergeben sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten, die sowohl den Patienten also auch den Operateuren wichtige Vorteile bieten. Wir möchten Sie deshalb hier etwas genauer über das Thema Ultraschall informieren.

Ihre Fragen zum Thema beantworten wir gerne.

Dr. med. Lothar Hassling ist von der DEGUM (Dt. Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin) nach DEGUM Kursleiter Stufe II zertifiziert. Für die ärztlichen Mitarbeiter der Abteilung wird eine strukturierte Ausbildung in der ultraschallgesteuerten Regionalanästhesie durchgeführt.

Vorteile für Patient und Operateur

Die Anwendung des Ultraschalls bei der Anlage von zentralen Venenkathetern (ZVK), arteriellen Kanülen und der Durchführung von Regionalanästhesien findet zunehmende Verbreitung.

Die Vorteile des Ultraschalls liegen darin, dass man sowohl das anzusteuernde Ziel, als auch die umgebenden empfindlichen und verletzbaren Strukturen darstellen kann.

Man verlässt sich nicht nur auf anatomische Landmarken, die interindividuell d.h. von Patient zu Patient sehr variieren können und hat dadurch einen weiteren Gewinn an Sicherheit bei kürzerem Zeitbedarf für die Anlage und die Anschlagszeit der Betäubung.

Die Anlagen von ZVK und peripheren Regionalverfahren, wie N. femoralis-, N. ischiadicus-Block, oder allen Formen der Plexus brachialis Blockade (interscalenär, supraclaviculär, infraclaviculär und axillär) werden bei uns routinemäßig mit Ultraschallunterstützung durchgeführt.

Außerdem werden 95% aller Carotis Operationen in ultraschallgesteuerter locoregionaler Anästhesie durchgeführt.