Schlüssellochchirurgie

Laparoskopische Diagnostik und Therapie

Renommierte Kliniken verzichten heute auf den offenen Eingriff mit entsprechend großen Schnitten und arbeiten laparoskopisch. Eine Laparoskopie ist ein Eingriff in den Körper durch mehrere besonders kleine Zugänge. Man spricht deshalb auch von Schlüsselloch-Chirurgie.

Über einen winzigen Hautschnitt wird ein sogenannter Trokar, eine Hülse aus Metall oder Kunststoff, in die Bauchdecke eingebracht. Durch diesen kann dann mit Hilfe eines Spezialendoskops, dem Laparoskop, der Bauchraum eingesehen werden. Die Visualisierung wird durch eine Videokamera und Lichtquelle ermöglicht. Am Ende der Operation werden die Trokare entfernt und die kleinen Schnitte mit wenigen Stichen verschlossen.

Prof. Dr. med. Rassweiler hat mit diesem Zugangsweg bereits seit knapp 20 Jahren Erfahrung. Seit Oktober 2009 wird diese jahrelange Erfahrung mit der neuesten Roboter-Technik (Da-Vinci-System) kombiniert. Das Haupteinsatzgebiet ist bislang die radikale Prostataoperation.

Folgende Eingriffe haben sich als Standardverfahren in der Klinik für Urologie etabliert:

  • Bauchspiegelung (diagnostische Laparoskopie)
  • laparoskopische Operationen beim Prostatakarzinom (radikale Prostatektomie)
  • laparoskopische Operationen beim Nierenkarzinom (radikale Nephrektomie)
  • laparoskopische Nierenbeckenplastik und Harnleiterplastik
  • laparoskopische Leistenbruch-Operation
  • laparoskopische Sakropexie
  • minimal-invasive Therapie von Reflux und Harnleiterabgangsengen speziell bei Kindern
  • laparoskopische Beseitigung von größeren Nieren- und Harnleitersteinen
  • laparoskopische Behandlung von gutartigen Erkrankungen der Harnwege