Die Operation

Am Vorabend dürfen Sie nach 22:00 Uhr nicht mehr essen oder trinken; auch Kaugummi oder Rauchen ist nicht mehr erlaubt. Am Folgetag kann die Operation so wie mit Ihnen besprochen wurde, durchgeführt werden.

Die Tage nach der Operation.

Die Tage nach der Operation werden zunächst einmal für die Erholung und komplikationslose Wundheilung benötigt. Bei Operationen an der Brust werden Schläuche in das Wundgebiet eingelegt, die Wundsekret absaugen. Diese werden je nach Menge des Wundsekretes nach einigen Tagen wieder gezogen. In den Tagen, die Sie für Ihre Erholung benötigen, wird das entfernte Gewebe mikroskopisch genau untersucht. Es werden außerdem Spezialuntersuchungen durchgeführt, um die besonderen Eigenschaften des Tumors zu klären. Es gibt einzelne Fälle, bei denen erst bei der genauen mikroskopischen Untersuchung des Tumors festgestellt wird, dass die Tumorzellen weiter in die Brust vorgewachsen sind, als dies vorher zu erkennen war. In derartigen Fällen muss eventuell in einer zweiten Operation nachoperiert werden oder es muss doch nach einigen Tagen die Brust komplett entfernt werden.

In den Tagen nach der Operation werden bei Ihnen Untersuchungen des Knochensystems, der Leber und der Lunge durchgeführt, um sicher zu sein, dass der Tumor sich nicht in diese Organe ausgebreitet hat. Sobald die Ergebnisse dieser ganzen Untersuchungen vorliegen, kann mit Ihnen besprochen werden, ob eine Nachbehandlung notwendig ist und wie diese aussehen soll.

Die Entscheidung, welche Nachbehandlung notwendig ist, wird im Brustzentrum Heilbronn-Franken für jede einzelne Patientin in einer speziell dafür eingerichteten Konferenz festgelegt. Mitglieder dieser Konferenz sind der Gynäkologe (Operateur), der Radiologe (Röntgenarzt), der Hämato-Onkologe (Internist), der Strahlentherapeut und der Pathologe.