Infos zum Klinikaufenthalt

Falls für Sie einen stationäre Behandlung in unserer Abteilung notwendig ist finden Sie hier weitere Informationen.

Wir wollen Ihren stationären Aufenthalt bei uns so kurz wie möglich für Sie gestalten, so dass Sie möglichst rasch wieder in ihr häusliches Umfeld zurückkehren können. Aus diesem Grund führen wir möglichst viele vorbereitende Untersuchungen vor dem eigentlichen Aufenthalt durch.

Die stationäre Aufnahme

Für die stationäre Aufnahme benötigen wir eine stationäre Einweisung. Diese kann auch von Ihrem Hausarzt ausgestellt werden.

Bitte melden Sie sich am Aufnahmetag um 8 Uhr in der Patientenaufnahme im Erdgeschoss neben dem Haupteingang.

Nachdem die Aufnahmeformalitäten erledigt sind, begeben Sie sich bitte auf Ihre Station (im Normalfall Station A 4.1, A 4.2 oder B 5.1 und B 5.2). Eventuell müssen Sie sich vorher auch noch in der gefäßchirurgischen Ambulanz vorstellen. Dort werden alle weiteren noch notwendigen Untersuchungen koordiniert.

Sollte eine stationäre Aufnahme aufgrund unvorhersehbarer Ereignisse nicht möglich sein, werden wir uns am Vortag rechtzeitig mit Ihnen in Verbindung setzen.

Bitte bringen Sie neben der Krankenhauseinweisung unbedingt auch folgende Unterlagen mit:

  • Untersuchungsbefunde (Laborwerte, Röntgenbilder, EKG, CDs etc.)
  • aktuelle Medikamentenliste vom Hausarzt
  • medizinische Unterlagen (Schrittmacher-Ausweis, Impfpass, Allergiepass etc.)
  • Krankenkassenkarte, Nachweis über private Zusatzversicherung, Beihilfebescheinigung etc.
  • Prothesen, Verbandschuhe, Orthesen etc.

Medikamente

Sollten Sie bis zum Tag Ihrer stationären Aufnahme Medikamente wie

  • Clopidogrel (Plavix®, Iscover®)
  • Phenprocoumon (Marcumar®)
  • Xarelto® oder Pradaxa® oder Metformin (Diabetase®, Glucophage®, Mediabet®, Meglucon®, Mescorit®, Met®, Metforgamma®, Thiabet®, Biocos®, Diabesin®, Glucobon®, Metformia-ratiopharm®, Metformin-Stada®)

eingenommen haben, setzen Sie sich bitte unbedingt vor Ihrer stationären Aufnahme mit unserem Sekretariat in Verbindung.

Klinikkoffer

Denken Sie auch noch an folgende Utensilien für Ihren Koffer:

  • Schlafanzüge oder Nachthemden
  • Hausschuhe
  • Unterwäsche
  • Hygieneartikel
  • Notizbuch, Kugelschreiber, Adressbuch, Zeitschriften, Bücher
  • wenig Bargeld (sonstige Wertgegenstände zu Hause lassen)

Therapie und persönliche Betreuung

Ihr Stationsarzt ist Ihr direkter Ansprechpartner. Er wird Sie über die vorgesehenen Maßnahmen (Untersuchungen, Behandlungsverfahren, Operationen, notwendige Medikamente) informieren und Ihnen auch etwaige Risiken erläutern. Bedenken Sie, dass keine Behandlungsmethode risiko- bzw. nebenwirkungsfrei ist und wir bei der Planung Ihrer Behandlung die Nutzen und Risiken sehr sorgfältig gegeneinander abgewägt und Ihnen das für Sie individuell bestmögliche, risikoärmste Verfahren empfohlen haben.

Für Operationen und diagnostische Eingriffe brauchen wir Ihr schriftliches Einverständnis. Oft sind weitere Untersuchungen oder Behandlungen durch Ärzte anderer Fachrichtungen nötig. Es kann dann zu Fahrten in andere Klinikbereiche und Wartezeiten kommen.

Die Entlassung

Ihr Entlassungstermin wird rechtzeitig mit Ihnen abgestimmt. Nach Rücksprache mit Ihnen, Ihren Angehörigen und unserem Sozialdienst wird, falls erforderlich, Ihre weitere ambulante oder anschließende stationäre Rehabilitationsmaßnahme (AHB= Anschlussheilbehandlung) organisiert. Sollte es Ihren Angehörigen nicht möglich sein, Sie persönlich abzuholen oder ein medizinischer Transport erforderlich sein, werden wir für Sie ein Taxi oder einen Krankenwagen organisieren. Ihr Entlassungsbrief enthält alle wichtigen Informationen über den Verlauf der Krankenhausbehandlung und die eventuell notwendige und empfohlene Nachbehandlung. Bitte suchen Sie nach der Entlassung zeitnah Ihren Haus- oder Facharzt auf, der Sie in unsere Klinik eingewiesen hat und legen Sie ihm den Entlassungsbrief vor.