Rückblick 2016

Kammerkonzert - 13. Dezember

Schülerinnen der Städtischen Musikschule zeigten ihr Können.

Auch in diesem Jahr musizierte wieder ein Ensemble der Städtischen Musikschule unter der Leitung von Uta-Mirjam Theilen in der Adventszeit für Patienten, Mitarbeiter und Besucher.

Bei Kultur im Klinikum in der Cafeteria des Klinikums am Gesundbrunnen zeigten kleine und größere Instrumentalisten mit Eifer einen Querschnitt ihres Könnens. Vom bekannten Musikstück „Tea für Two“ über Menuette und Sonaten bis hin zur Amboss-Polka boten sie vielfältige Musikstücke.

Dazwischen las Klinikseelsorger Reinhard Buyer eine amüsante und hintergründige Weihnachtsgeschichte von Elke Heidenreich. Darin zieht die Erzählerin Betty vor den Feiertagen Bilanz und ihr Leben erhält durch ein riesiges Plüschschwein namens Erika wieder neuen Sinn.

Die Vorsitzende des Arbeitskreises Kultur im Klinikum, Roswitha Löffler, bedankte sich bei den jungen Künstlern mit einem süßen Gruß und wünschte allen Anwesenden eine schöne Advents- und Weihnachtszeit. Mit dem gemeinsamen Gesang des Liedes „O du fröhliche“ endete dieser besinnliche Abend. (kö)

 

 

Herbstlicher Flötenzauber - 8. November 2016

Das Blockflötenorchester spielte Stücke von Klassik bis Schlager.

Unter Motto „Herbstlicher Flötenzauber“ standen bei Kultur im Klinikum am Gesundbrunnen die Blockflötenklänge vom Barock bis zur Neuzeit des Blockflötenorchesters „Picobella“, das bereits weit über die Brettener Region hinaus bekannt ist.

Das Orchester leitet seit 2007 Daniel Koschitzki, der als einer der führenden Blockflötisten bereits als „Paganini auf der Blockflöte“ bezeichnet wurde und als Solist und Kammermusiker weltweit konzertiert. Mit seinem Ensemble „Spark“ erhielt er im Jahr 2011 einen ECHO Klassik.

Die circa 30 Orchestermitglieder aller Altersgruppen nahmen die Besucher des Konzertes auf eine besondere Klangreise mit. Dabei spürte man ihre Leidenschaft zum gemeinsamen Musizieren auf ihren Instrumenten, die vom 25 Zentimeter kurzen Sopranino bis zu den 1,5 Meter hohen Subbässen reichen. Eine beeindruckende Repertoirevielfalt zeigte sich in der Auswahl der Musikstücke: von der Eurovisions-Melodie über einen bunten Reigen türkischer Volkweisen, oder einem traditionellen Stück von den Bahamas, das viele Besucher noch von der „Hitparade“ kannten, bis zum Finale mit „Ein kleiner grüner Kaktus“. Mit diesem Ohrwurm wurden die etwa 80 begeisterten Zuhörer nach einem musikalischen Vergnügen beschwingt in den Abend entlassen. (kö)

 

Sehnsucht Afrika - 11. Oktober 2016

Christine Ehrhardt präsentierte unter anderem Portraits von Menschen, die sie in Afrika traf.

Christiane Ehrhardt, Leiterin des Amtes für Straßenwesen bei der Stadt Heilbronn,  entführte  bei Kultur im Klinikum mit einer Fotoshow auf eine spannende Reise durch die Länder Botswana, Sambia, Simbabwe und Namibia.

Unter dem Titel „Sehnsucht Afrika“ konnten die anwesenden Besucher an diesem Abend im Klinikum am Gesundbrunnen zu afrikanischen Rhythmen in die atemberaubende Natur Afrikas eintauchen.

Nach der Landung in Windhoek  ging es mit einem kleinen Flieger weiter ins Okavango-Delta, wo man im Pom-Pom-Camp von unerwartetem Luxus überrascht wurde. Besonders beeindruckend war die farbige Abendstimmung auf der Terrasse.

Bei einer faszinierenden Delta-Bootsfahrt konnten neben Krokodilen unter anderem auch Eisvögel, Reiher und imposante Seeadler beobachtet werden.

Weiter ging es dann mit dem Mitwagen durch den Nationalpark Boteti-River. Dort war neben riesigen Affenbrotbäumen die Vielfalt an Tieren zu bestaunen, vor allem immer wieder große Herden von Zebras und Giraffen sowie Flusspferde und badende Elefanten.

Ein weiterer Höhepunkt war eine Fahrt auf dem Sambesi-Fluß zu den  Victoriafällen, die als Unesco-Weltnaturerbe zu den großen Naturschauspielen gehören.

In Namibia konnte die Fotografin auch Kontakte zur heimischen Bevölkerung knüpfen, die ihr nachhaltige Einblicke in die Lebensart, Musik und Tänze gewährt hat.  

Die Patienten, Mitarbeiter und Besucher der Veranstaltung waren in den Bann gezogen und konnten nachvollziehen, als Christiane Ehrhart zum Abschluss rief: „Auf Wiedersehen, Afrika, wir kommen wieder.“ (kö)

Hallo? Geht's noch! - 13. September 2016

Dr. Peter Trunzer und Heinz Kübler sorgten mit Musik und Kabarett für einen amüsanten Abend.

„Hallo? Geht’s noch!“ -  Unter diesem Motto stand der Musikkabarettabend bei „Kultur im Klinikum“ in der vollbesetzten Personalcafeteria am Heilbronner Gesundbrunnen.

Dr. Peter Trunzer, Bad Rappenauer Internist und bereits als „Deutschlands singender Chefarzt“ bekannt, bot eine spezielle Art von Musik- und Humortherapie. Sein Auftritt mit Gitarre und Mundharmonika, den er selbst auch als eine Art „Reha“ ansieht, wurde einfühlsam unterstützt durch Heinz Kübler am Saxophon.

Als „Halbgott in Weiß“ nahm er sich selbst und den eigenen Medizinerstand mit flotten Sprüchen, dennoch liebevoll, auf die Schippe. In seinen Liedern besang er die vielfältigsten Themen – von der Glatze über Tupperpartys bis hin zum Schokolädle.

Etwa 130 Patienten und Besucher, die während des Programmes begeistert mitsangen und mitlachten, bedankten sich bei den Akteuren mit einem stürmischen Applaus. (kö)

 

 

Welt Musikträume - 9. August 2016

Die Musiker begeisterten mit vielen verschiedenen Musikstilen das Publikum.

Eine musikalische Welt- und Zeitreise erlebten die Zuschauer bei „Kultur im Klinikum“ im Klinikum am Gesundbrunnen. Der Weinsberger Komponist und Kontrabass-Spieler Jan Jankeje trat gemeinsam mit der Heilbronner Pianistin Tatyana Yaroshevskaya  und dem Musik-Urgestein aus Heilbronn, Manfred Bührer (Saxofon und Violine) auf. Sie boten eine bunte Mischung von ungarischer Tanzmusik  (Czardas von Vittorio Monti) über jiddischen Swing (Bei mir bist du schön von Sholom Secunda) bis hin zu amerikanischen Evergreens (Over the rainbow von Harold Arlen).  Die mehr als 100 Zuhörer in der voll besetzten Personalcafeteria des Klinikums lauschten verträumt den leisen Klängen und wippten bei den rasanten Swingnummern im Takt. Mit seinen Anmoderationen sorgte Manfred Bührer immer wieder für Lacher. So verkündete er etwa direkt nach dem ersten Stück: „Bevor wir jetzt zur Zugabe kommen...“. Die musikalischen Darbietungen im Duo, Solo und Trio begeisterten die Zuhörer. Mit tosendem Applaus forderten sie weitere Zugaben ein.

Zusammen Musik machen - 12. Juli 2016

Die Schülerband unterhielt die Zuschauer mit populären Songs.

Die Band des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums des Kolping Bildungszentrum Heilbronn war bei der Reihe „Kultur im Klinikum“ ein ausgezeichneter Botschafter für ihre Schule. Anna Mosbacher (Piano), Luise Sander (Gesang und Gitarre), Simon Wache (Gitarre), Sophia Brechter, Clarissa Mirza und Marcel Herrmann (Gesang) begeisterten mehr als 70 Besucher und Patienten mit viel Elan, Können und Engagement. Die Freude der Schüler an der Musik spürte jeder im Raum und herzlicher Applaus belohnte sie für ihre wöchentlichen Proben. Leiterin Julia Wieberg hatte mit ihrer Band ein abwechslungsreiches Repertoire einstudiert und Marcel moderierte mitreißend durch die musikalische Stunde. Rhythmisch begannen sie mit „All about that bass“ von Meghan Trainor, brachten den typischen Gesangstil von Ray Charles in „Hit the road Jack“ auf die Bühne, um dann in „All of me“ von John Legend gefühlvolle Sehnsucht in die Töne zu legen. Als dann Marcel „Super Bass“ von Nicki Minaj rappte, hingen alle Besucher an seinen Lippen und bewunderten seine große Konzentration. So überraschte es auch nicht, dass dieser Titel von allen lautstark als Zugabe gefordert wurde. Ein mitreißendes Konzert von einer großartigen Band.  (PAG)

Akkordeonorchester des Musikvereins Leingarten - 14. Juni 2016

Das Akkordeonorchester der Musikvereinigung Leingarten unter der Leitung von Christine Trautmann brachte wieder Schwung in die Personalcafeteria am Gesundbrunnen. Mit ihrem abwechslungsreichen Repertoire begeisterten die 27 Musiker bei „Kultur im Klinikum“ mehr als 80 Zuhörer, darunter auch viele Patienten. Musik mit dem Akkordeon ist nicht „nur“ Volksmusik oder Unterhaltungsmusik. Dies wurde gleich zu Beginn, beim „Einzugsmarsch“ aus dem Zigeunerbaron von Johann Strauss und dem bekannten Song „Celebration“ von Kool & The Gang deutlich.

Ein klassisches Tangopotpourri, darunter „Tango argentino“ und „La paloma“, leitete mit schwungvoller Ton- und Rhythmusvielfalt zum „Irish dream“ von Kurt Gäble über. Die sanfte Melodie zauberte die ursprüngliche und malerische Landschaft Irlands in den Raum, die von wilden zerklüfteten Küstenstrichen und stürmischen Meereswinden unterbrochen wird. „Can´t help falling in love with you“, bekannt durch Elvis Presley, lud das begeistere Publikum am Ende des unterhaltsamen Musikerlebnisses zum Träumen ein. Es gab herzlichen Applaus und als Zugabe der Fliegermarsch von Herrmann Dostal.

(PAG)

Frühlingsmusik: Geschwister musizieren - 3. Mai 2016

Bei "Kultur im Klinikum" musizierten Geschwister gemeinsam.

Die Zusammenarbeit zwischen der Reihe „Kultur im Klinikum“ in der Personalcafeteria am Gesundbrunnen und der Städtischen Musikschule Heilbronn ist nicht nur in der Adventszeit vorbildlich. „Geschwister musizieren“ war an diesem Spätnachmittag angesagt und so kamen nicht weniger als 15 Geschwisterpaare, die die Zuhörer mit ihren Instrumenten verzauberten. Violine, Viola, Violoncello, aber auch Flöte, Querflöte, Klarinette, Posaune, Saxophon und nicht zuletzt Klavier waren zu hören und bildeten somit das breite Spektrum des Musikunterrichts der einzelnen Klassen ab. Bei so viel Übungseifer und Qualität konnten sich die Besucher sicher sein, dass von diesen jungen Talenten das eine oder andere in ein paar Jahren bei einem bedeutenden Musikwettbewerb erfolgreich seine musikalische Ader in einen bedeutenden Preis verwandelt. (PAG)

Harfenklänge: Lieder und Poesie aus Irland - 12. April 2016

Dorothee Memmler verzauberte die Zuhörer mit ihren Harfenklängen.

Dorothee Memmler entführte bei „Kultur im Klinikum“ mehr als 80 Besucher in der Personalcafeteria am Gesundbrunnen auf die Grüne Insel. Verführerische Harfenklänge,  Volkslieder und Gedichte keltischer Tradition verzauberten die Zuhörer und zeichneten das einmalige charakteristische Bild Irlands. William Butler Yeats, Literaturnobelpreisträger, wünscht sich in dem Gedicht „Hätte ich des Himmels gestickte Kleider, durchwirkt mit goldnem und silbernem Licht“, diese zu den Füßen seiner Liebsten auszulegen.

Irische Harfenklänge in „Carolan´s Cup“ und „Carolan´s Concierto“ von Turlough O´Carolan, die zarte Sopranstimme Memmlers bei traditionellen Liedern wie „Cockles and mussels“ und dem Segenswunsch „Ich wünsch Dir“ von William Butler Yeats durchzogen den Raum. „The Foggy dew“, eine Ballade von Canon Charles O´Neill spiegelt die Entfremdung der Iren wider und erinnerte an den Osteraufstand und den politischen Hintergrund vor genau 100 Jahren. Die Iren kämpften während des Weltkrieges für ihre Unabhängigkeit und nicht an der Seite Großbritanniens. Einen versöhnlichen, friedlichen Abschluss bildete das Wiegenlied „The gartan mother´s lullaby“ von Herbert Hughes und Seosamh Mac Cathmhaoil. (pag)

Zauberhafte Welt der Magie - 9. Februar 2016

Der Eingang zur Personalcafeteria des Klinikums am Gesundbrunnen gibt einen letzten Hinweis auf die Veranstaltung bei „Kultur im Klinikum“. Peter Siebert, ein bekannter Zauberer der Region, möchte die Patienten und Besucher mit seinen Zauberkünsten verzaubern. Akribisch sind die Utensilien für den Auftritt auf einem Tisch aufgereiht. Alles muss seine Ordnung haben. Denn die Reihenfolge der Zaubertricks ist genau festgelegt. Und Siebert weiß genau, was sein Publikum wünscht. Er weiß, dass viele der begeisterten Zuseher den einen oder anderen Zaubertrick aufdecken wollen. Er lässt ihnen die Freude. Fingerfertigkeit, Trainingsfleiß, Redegewandtheit und gekonnte Ablenkungsmanöver für das  Publikum sind die Voraussetzung für den speziellen Seiltrick bei dem Knoten verschwinden und wiederkommen, bis sich die Seillänge verdoppelt hat. Routiniert befreit er sich nebenbei aus Handfesseln, lässt Schneeflocken rieseln, lässt volle und leere Röhren schweben oder Glühwürmchen leuchten. Und damit der Tisch am Ende der Vorstellung richtig farbig aussieht, zaubert Siebert aus einer Röhre einen bunten Blumenstrauß. Alle waren begeistert, waren sie doch mit zunehmender Dauer ganz in den Bann der Zauberei gezogen worden. (pag)

Lieder eines Lebens - 12. Januar 2016

„Lieder eines Lebens“, ein Konzert mit Thomas Fritsche, Gesang, und Niklas Albrecht, Klavier, begeisterte alle Besucher in der Cafeteria am Gesundbrunnen. Bei „Kultur im Klinikum“ gab es keinen Zuhörer, der sich bei der persönlichen Best-of-Sammlung Fritsches nicht wiederfand und in alten Erinnerungen schwelgen konnte. Den 45. Geburtstag, mitten in der Midlifecrisis, feiert Peter mit Freunden und ein Freund rettet die depressive Stimmung mit „Morning has broken“ von Cat Stevens. Anlass genug, um das Leben von der Geburt bis zum ersten Liebeskummer blitzlichtartig vorbeiziehen zu lassen. „Zu spät“ von den Ärzten drückt den Frust, die Enttäuschung aus um mit „Männer“ von Herbert Grönemeyer gleich die Bedürfnisse und Wünsche seines Geschlechts nachzuschieben. Die Rückkehr in das Hotel „Mama“, die verzweifelten Mutter „Peter geh doch mal aus“ oder „Junge, warum hast du nichts gelernt“, treiben ihn zu Partys und Hochzeiten von Gleichaltrigen, die er als „Schlacht am kalte Buffet“ von Reinhard Mey wahrnimmt. Endlich trifft er „die“ mit dem langen, schwarzen Pferdeschwanz und blickt mit Elton John in ihre „Blue Eyes“. Bei „All of me“ von John Legend sagt sie „ja“ und dann kehrt nach Jahren der Alltag ein: Kinder, ein neues Leben, Elternabende. „Nichts ist so erhabend, wie ein Elternabend“ fasst Peter diese Lebensepoche verbal und mit „Yesterday“ von den Beatles musikalisch zusammen. In die Zukunft gewandt stimmt er hoffnungs- und schwungvoll „Mit 66 Jahren“ von Udo Jürgens an. Die Besucher sind begeistert und träumen bei „Über den Wolken“ von Reinhard Mey.(pag)