Rückblick - Kultur im Klinikum

Weihnachtskonzert der Städtischen Musikschule Heilbronn

Musik und Poesie in der Weihnachtszeit wurde Patienten, Mitarbeitern und Besuchern auch wieder in diesem Jahr bei Kultur im Klinikum im Franziska-Schwarz-Hörsaal geboten. Schülerinnen und Schüler der Musikschule Heilbronn unter der Leitung von Marion Potyka zeigten einen Querschnitt ihres Könnens, dabei hatten die kleinen und größeren Musiker keine einfachen weihnachtlichen und festlichen Musikstücke ausgesucht.

Das anspruchsvolle Programm reichte von Bach (aus Partita Nr. II) über Haydn (Konzert G-Dur) über die beschwingte Sonate Es-Dur von Thaddäus von Dürnitz bis hin zum Fantasie-Trio von Robert Muczynski.

Dazwischen las Diakon Reinhard Buyer weihnachtlich Texte zum Staunen, Schmunzeln und Besinnen von Luise Kaschnitz. Eine ganz andere Perspektive auf Weihnachten entstand durch das Vortragen eines Textes von Iris Berben „Mir gefällt Weihnachten“.

Die Vorsitzende des Arbeitskreises Kultur im Klinikum, Roswitha Löffler, dankte den jungen Musikern für ihre Leistungen und überreichte ihnen einen Schoko-Buga-Zwerg. Sie wünschte ihnen und allen Gästen eine schöne Weihnachtszeit. Mit dem gemeinsamen Gesang des Liedes „O du fröhliche“ endete dieser besinnliche Abend.

(kö)

Weihnachtskonzert der Städtischen Musikschule Heilbronn

Filmreise durch den Nationalpark Costa Rica

Eine Reise durch die Nationalparks in Costa Rica unternahm Christiane Ehrhardt und berichtete davon den Besuchern der Reihe Kultur im Klinikum am Gesundbrunnen in farbenfrohen Bildern, untermalt mit landestypischer Musik.

Zu Beginn gab es eine Einführung über das Land: Costa Rica, spanisch für „reiche Küste“, ist ein Staat in Zentralamerika, der im Osten durch die Karibik und im Westen durch den Pazifik begrenzt ist. Das Land gilt als eines der fortschrittlichsten Lateinamerikas und fördert Bildungs- und Gesundheits-programme, Klimaschutz und Ökotourismus.

Costa Rica bietet eine üppige Natur mit Regenwäldern, grünen Plantagen, Seen, aktiven Vulkanen, Wasserfällen und schönen Stränden.

Frau Ehrhardt berichtete von interessanten Kontakten zu Einheimischen und Begegnungen auf Plantagen, wo es einen Einblick in die Verarbeitung von Kaffee, Kakao und Bananen gab.
Ganz besonders dürften die stimmungsvollen Bilder der Flora und Fauna den Gästen dieses Abends in Erinnerung bleiben: Baumfarne und Orchideen, bunte Schmetterlinge und schillernde Frösche, farbenprächtige Papageien und Kolibris und vielfältige Echsen.

Die Besucher der Veranstaltung waren in den Bann gezogen und stimmten zu, als Christine Ehrhardt sagte: diese Reise war ein gelebter Traum.

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Duo Paraboles

Ein abwechslungsreiches Programm mit klassischen Werken für Flöte und Gitarre wurde den Patienten, Mitarbeitern und Besuchern im Duo und solistisch geboten.

Verena Guthy-Homolka, Soloflötistin im Heilbronner Sinfonie-Orchester, und der Konzert-Gitarrist Helmut Rauscher entführten in temperamentvolle Länder.

Begonnen wurde in Italien mit einer mit Charme und Leichtigkeit ausgeführten Fantasie für Flöte und Gitarre von Fernando Carulli. Es folgte die Suite „Café 1930“ von Astor Piazzola, die von der Entwicklung des argentinischenTangos erzählte.
Das Solo von Herrn Rauscher führte weiter nach Brasilien. Er trug virtuos zwei Stücke des Bossanova-Komponisten Ahmed El-Salamonny vor.
Die „Bachianas Brasileiras“ sind eine Reihe von 9 Suiten des Komponisten Heitor Villa-Lobos als Homage an Johann Sebastian Bach und zeigen die Anpassung brasilianischer und barocker Musik.
Beim vom Stil her expressionischen Zwischenakt aus „Paraboles‘“ vom Franzosen Jacques Ibert wurden die Zuhörer musikalisch ausdrucksstark verzaubert.

Die beiden Musiker führten zum Abschluss humorvoll nach Prag. Die begeisterten Besucher dieses besonderen musikalischen Abends hörten die „Sonatina Semplice“ von Jan Truhlar.

(kö)

Duo Paraboles

Flamenco mit der „Grupo Raza“

Mitglieder der Heilbronner Flamencotanzgruppe unter der Leitung ihrer Gründerin Petra López de Swiebocki zauberten andalusisches Temperament und Lebensfreude auf das Parkett des Hörsaales in der Reihe Kultur im Klinikum am Gesundbrunnen Heilbronn.

Die Tänzerinnen in typisch langen Kleidern in rot und schwarz zeigten ein breit gefächertes Repertoire. Sie begeisterten Patienten, Mitarbeiter und Gäste durch hohe Ausdruckskraft bei Sevillanas, Fandangos und Bulerias sowie dem Paso doble. Im Zusammenspiel von Musik (Cante), dem rhythmischen Händeklatschen (Palmas) und dem Tanz (Baile) kam die ganze Bandbreite von Leidenschaft und Lebensfreude zum Ausdruck.
In den Tanzpausen erfuhren die Besucher etwas über die Bedeutung und den Einsatz der Kastagnettenpaare, die aus einem höheren „hembra“-Weibchen und einem tieferen „macho“-Männchen bestehen. Durch ein hohes Maß an Fingerfertigkeit und geschickter Spieltechnik werden somit verschiedene Klangfarben erzeugt. Während bei der Serenata Kastagnetten und Fächer zum Einsatz kommen, wird beim feurigen Flamenco viel mehr Fußarbeit als bei anderen Tänzen gezeigt.

Die begeisterten Besucher dieses temperamentvollen Abends verabschiedeten die Tänzerinnen mit stürmischem Beifall und einem einstimmigen Olé-Ruf.

(kö)

Flamenco der „Grupo Raza“

Konzert mit den Friends of Dixiland

Der Auftritt der Gruppe „Freunde des Dixiland“ war wiederum ein großer Erfolg bei der Reihe Kultur im Klinikum.

Die Gruppe musikalisch aktiver Senioren ist vor allem von ihren Auftritten im Heilbronner Mehrgenerationenhaus bekannt und pflegt die swingende Musik ihrer Jugendzeit, den traditionellen Dixilandjazz. Mit Spaß und charmanter Leichtigkeit boten sie bekannte und eingängige Titel. Werner Philipp führte mit unterhaltsamer Fröhlichkeit durch das Programm.

Bei jedem der Musiker waren bei gekonnten Soloeinlagen die Spielfreude und der Spaß an der Musik zu spüren, die mit viel Szenenapplaus belohnt wurde.

Beim Ausflug in den Tonfilm der 30er Jahre wurde auch immer wieder der Bezug zum Auftrittsort Krankenhaus hergestellt mit Titeln wie „Doktor Jazz“ und „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“ und auch frei nach Zahra Leander „Kann denn Rotwein Sünde sein“.
Die swingenden Vollblutmusiker verabschiedeten sich mit dem Titel von Paul Abraham „Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände“.

Das Publikum bedankte sich für diesen besonderen Abend mit tosendem Applaus und forderte eine Zugabe. Diese kam prompt und es wurde kräftig mitgeklatscht und gewippt bei beim Titel „Down by the Riverside“ mit einem Bezug zum Neckar und zur BUGA.

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Freunde des Dixiland
Die Gruppe „Friends of Dixiland“ pflegt die swingende Musik ihrer Jugendzeit, den traditionellen Dixilandjazz.

Konzert mit dem Posaunenchor Horkheim - 28. Juli

Bei Kultur im Klinikum zeigte der Posaunenchor Horkheim einen Querschnitt seines vielfältigen Repertoires, welches traditionellerweise erbauliche und andächtige, aber auch swingende und rockige Stücke enthält.

22 Bläserinnen und Bläser und ein Schlagzeuger in allen Altersklassen unter der Leitung von Helmut Reustle demonstrierten die Klangvielfalt ihrer Instrumente zu Beginn mit der „Intrada“ und das „Vivace“ von Georg Philipp Telemann.

Durch das Programm führte Diakon Reinhard Buyer, der zu Beginn auf die lange Tradition der Posaunenchöre in Krankenhäusern hinwies. Die Verbindung der Musik, die Texte der Stücke hin zu den Gedanken der Menschen kann Kraftquell  sein. Die sichtbare Dokumentation auf der großen Leinwand im Hörsaal stellte die Verbindung her.

Bei dem Stück „O Täler weit, o Höhen“ wurden schöne Landschaftsbilder gezeigt. Auch bei „Ocean Drive“ von Heiko Kremser konnte man sich treiben lassen beim Zuhören und Betrachten der Bilder. Zum Träumen schön war auch das Adagio aus dem „Concerto d‘Amor“ von Jacob de Haan.

Als Zugabe sorgte dann das Volkslied „Beim Kronenwirt“ für Überraschung. Die anwesenden Patienten und Besucher dankten mit ihrem Beifall für ein tolles Konzert.

(kö)

Posaunenchor
Die Bläserinnen und Bläser demonstrierten die Klangvielfalt ihrer Instrumente

Im Prater blühn wieder die Bäume!

Einen besonderen Ohrenschmaus wiederum erlebten die zahlreichen Besucher der Reihe Kultur im Klnikum.

Die Sopranistin Heike Pohl-Kulicke und die Pianistin Dora Halikhman präsentierten  bekannte und beliebte Operettenmelodien. Die beiden regionalen Künstlerinnen verwöhnten ihr Publikum mit einem Feuerwerk der Gefühle.

 

Die wandlungsfähige Sängerin begrüßte die Zuhörer mit ihrer wohlklingenden Singstimme  mit Liedern von Paul Linke „Schlösser, die im Monde liegen“ und Franz Lehar „Das Vilja Lied“.

Sowohl die ausdrucksvolle Körpersprache und Mimik als auch die verschiedenen Kostüme begeisterten besonders auch bei den Darbietungen von Wiener Liedern „Draußen in Sievering blüht schon der Flieder“  oder „ Im Prater blühn wieder die Bäume“. 

Aufgelockert wurde der musikalische Abend von Frau Pohl-Kulicke durch kleine Gedichte wie „Ich ging im Walde so für mich hin“ und auch durch Klavierstücke von Frau Halikhman „Mein Liebeslied muss ein Walter sein“.

 

Mit zwei Melodien aus dem „Weißen Rössl am Wolfgangsee“ zeigten die beiden Akteurinnen zum Schluss  noch einmal ihr künstlerisches Können und wurden mit großem Beifall belohnt. Mit der Zugabe „Heinerle, Heinerle, hab kein Geld“  wurde ein abermals unterhaltsamer Abend beendet

ATC Blau-Gold tanzt - 17. Juli

Turniertanzpaare und Tanzgruppen des Amateur-Tanz-Club Blau-Gold der TSG 1845 Heilbronn e. V. zeigten in der Reihe Kultur im Klinikum einen Querschnitt ihres Tanzangebots. Siegfried Schropp, Vorsitzender des ATC Blau-Gold, gab eine kurze Einführung in die Tätigkeit des Tanzclubs und dankte allen Eltern für die auch im Tanzsport wichtige Unterstützung und das große Engagement.

Einzelne Tanzgruppen mit Tänzern im Alter von 6 bis 16 Jahren demonstrierten im Laufe des Programms verschiedene Tanzrichtungen: dabei zeigten die Kleinsten zum Auftakt drei Tänze, die sie mit ihrer Trainerin Antje einstudiert hatten.
Vier Paare der C- und D-Klasse begeisterten mit starker Ausdruckskraft und höchster Konzentration bei Standardtänzen wie langsamer Walzer, Tango und Quickstep, Samba, Rumba, Cha Cha Cha und Jive. Ein weiterer Höhepunkt war auch der Auftritt der Gruppe Jazz/Modern Dance, die bereits bei Turnieren zahlreiche sportliche Erfolge feiern konnte. Den Abschluss bildete ein rhythmischer Gruppenauftritt aller Beteiligten, der mit stürmischem Beifall des begeisterten Publikums belohnt wurde.

Hinter den Kulissen betreute Waltraud Schropp die zahlreichen Tänzerinnen und Tänzer und sorgte somit für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.
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Tänzerinnen und Tänzer des ATC Blau-Gold
Tänzerinnen und Tänzer des ATC Blau-Gold begeisterten mit verschiedenen Tänzen die Zuschauer im Hörsaal des SLK-Klinikums am Gesundbrunnen.

Opernmusik im Klinikum am Gesundbrunnen - 19. Juni

opranistin Heike Pohl-Kulicke

Heilbronn: SLK-Klinikum am Gesundbrunnen, Franziska-Schwarz-Hörsaal - Neckargartach | Einen besonderen Ohrenschmaus wiederum erlebten die zahlreichen Besucher der Reihe Kultur im Klinikum: Die Sopranistin Heike Pohl-Kulicke und die Pianistin Dora Halikhman präsentierten bekannte und beliebte Operettenmelodien. Die beiden regionalen Künstlerinnen verwöhnten ihr Publikum mit einem Feuerwerk der Gefühle.
Die wandlungsfähige Sängerin begrüßte die Zuhörer mit ihrer wohlklingenden Singstimme mit Liedern von Paul Linke „Schlösser, die im Monde liegen“ und Franz Lehar „Das Vilja Lied“. Sowohl die ausdrucksvolle Körpersprache und Mimik als auch die verschiedenen Kostüme begeisterten besonders auch bei den Darbietungen von Wiener Liedern „Draußen in Sievering blüht schon der Flieder“ oder „ Im Prater blühn wieder die Bäume“.
Aufgelockert wurde der musikalische Abend von Heike Pohl-Kulicke durch kleine Gedichte wie „Ich ging im Walde so für mich hin“ und auch durch Klavierstücke von Frau Halikhman „Mein Liebeslied muss ein Walter sein“.
Mit zwei Melodien aus dem „Weißen Rössl am Wolfgangsee“ zeigten die beiden Akteurinnen zum Schluss noch einmal ihr künstlerisches Können und wurden mit großem Beifall belohnt. Mit der Zugabe „Heinerle, Heinerle, hab kein Geld“ wurde ein abermals unterhaltsamer Abend beendet.

Seniorenorchester Heilbronn: Melodien im Mai - 15. Mai

In der Reihe Kultur im Klinikum begeisterte das Seniorenorchester Heilbronn die zahlreichen Zuhörer im Hörsaal des Klinikums am Gesundbrunnen gleich zu Beginn mit dem bekannten und eingängigen Musikstück „Frühling in Wien“.

Das Repertoire des Seniorenorchesters ist breit gefächert und die Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 65 und 87 Jahren wollen ihre Fähigkeiten nicht ruhen lassen, sondern üben und erhalten ihr Können in den gemeinsamen wöchentlichen Proben .

Unter der Leitung von Ulrike Kowalski erfreuten die Musikerinnen und Musiker  mit Begeisterung und musikalischem Können mit Filmmusiken, wie beispielsweise „Musik ist Trumpf“, und Musicals wie „My Fair Lady“ und „Cats“.

Nach dem Marsch „Anker gelichtet“ ging es auf musikalische Weltreise. Mit „Tiritomba“ ging es von Italien mit „Julischka“ und „Katjuschka“ über Ungarn und Russland zu einem kurzen Abstecher nach Lateinamerika mit „Amor Amor“ und am Schluss landeten die Zuhörer mit „Ganz Paris träumt von der Liebe“ und „Pigalle“ in Paris.

Verabschiedet wurden die Besucher und Patienten mit dem zünftigen Marsch „Wien bleibt Wien“. Wiederum ein gelungener Abend! Und wer weiß, vielleicht hat einer der Gäste Gefallen am gemeinsamen Musizieren in netter Gemeinschaft gefunden.

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PURPRISE – acoustic Jazzfunkfusion - 17. April

Etwas turbulenter als gewohnt war es bei der Mai-Veranstaltung der Reihe Kultur im Klinikum im Hörsaal des Klinikums am Gesundbrunnen.

Die Heilbronner Band PURPRISE spannte einen Bogen zwischen Rock, Funk, Jazz und Latin. Die Kompositionen des Keyborders Jürgen Laier reichen von saxy Funkhammer über jazzig polarisierende Grooves bis hin zu balladigen Soundmalereien: mal düstere Gooves, mal Rockgitarre, mal Sambafeeling – immer gut für eine Überraschung - quel surprise!

Zwischendurch erklangen auch immer wieder Soli der Bandmitglieder Jan Kmet, Bass, Martin Kölle, Saxophon, Klaus Keilbach, Gitarre, Youlee Snyder, Schlagzeug.

Besonders ins Ohr gingen wohl die Stücke „Song für Michaela“, der Frau des Schlagzeugers gewidmet, und „Trois Camels“, entstanden bei einem kreativen Schub des Keyborders im Ägyptenurlaub.

Die Besucher, Patienten und Mitarbeiter wurden am Schluss noch einmal etwas lauter in einen sonnigen Abend verabschiedet.

(kö)

Band PURPRISE

Rastrelli Quartett begeistert im Klinikum am Gesundbrunnen
- 3. Februar

Eigentlich findet die Reihe "Kultur im Klinikum" immer dienstags statt. Für das international anerkannte Rastrelli Quartett wurde eine Ausnahme gemacht. Roswitha Löffler, war bereits vor dem Konzert begeistert, dass es gelungen war, die vier Cellisten ins Klinikum zu bekommen. "From Brahms to Beatles" unter diesem Motto stand der Abend:

Nicht nur im klassischen Fach mit allen Wassern gewaschen, erkundeten die vier Ausnahmecellisten in ihrem Konzert im Hörsaal des Klinikums am Gesundbrunnen auch die Gefilde von Jazz, Blues, Rock und Pop. Neben Werken von David Popper, Edvard Grieg, Peter Tschaikowsky oder Paul Desmond widmeten sich die vier im ersten Teil des Programms dem wohl populärsten Werk von Johannes Brahms: den Ungarischen Tänzen. Gerührt war das Publikum vom Stück "Verabschiedung der Außerirdischen". Dieses Stück hat Kraftzoffs Tochter komponiert - natürlich hat der Papa noch ein wenig nachgeholfen. So mancher Konzertbesucher mochte es kaum glauben, aber kein einziges Stück in dem umfangreichen Repertoire der "Rastrellis" wurde original für Cellos geschrieben. All diese stimmigen Arrangements stammen von dem Quartett Mitglied Sergio Drabkin.

Im zweiten Teil wurde das Songbuch der Beatles aufgeschlagen. Ein außergewöhnliches Klangerlebnis, die bekannten Beatlessongs auf dem Cello zu hören. Und als zum Schluss alle in das "na na na nananana" des Beatles-Klassikers "Hey Jude" einstimmten, war dies das Ende eines tollen und stimmungsvollen Konzertabends. Ein echtes Highlight im Programm von Kultur im Klinikum.

Geleitet wird das "Rastrelli Quartett" von Kira Kraftzoff. Komplettiert wird es durch seine ehemaligen Schüler Mischa Degtjareff und Kirill Timofeev, ohne die diese große Bandbreite an Stilrichtungen und die Präsentation intensiven musikalischen Erlebens nicht möglich wäre. Man sieht und hört vier Celli auf der Bühne - und doch meint man, es wäre ein altes Klavier zu hören, auf dem gerade Ragtime gespielt wird, oder ein Saxophone des Glenn Miller-Orchesters. Das Publikum genoss die unbändige Spielfreude des "Rastrelli Cello Quartett" und das virtuose Cellospiel der vier Ausnahmemusiker.

Rastrelli Quartett

Mandolinen-Orchester Neckarsulm - 16. Januar

Einen bunten Melodienreigen bot das bereits 1920 gegründete Orchester den Gästen, Patienten und Mitarbeitern bei Kultur im Klinikum.

Unter der Leitung und Moderation von Gabriele Häfner wurden die Konzert-Besucher von den mit Spaß und sichtbar großer Freude spielenden Musikern mit auf eine schwungvolle musikalische Reise durch verschiedene Länder Europas genommen.

Im Orchester spielen neben den 1. und 2. Mandolinen die eine Oktave tiefer gestimmten Mandolen sowie Gitarren als Harmonie- und Rhythmusinstrumente.

Das Repertoire war breit gefächert und reichte von klassischer und zeitgenössischer Mandolinenmusik über Filmmusiken bis hin zu europäischer Folklore.

Begonnen wurde mit einem italienischen Marsch. Zu hören waren auch eine romantische Zigeunerweise und der sicher allen bekannte Walzer „Mi Corazon“ (Mein Herz). Ins Ohr gingen aber auch rumänische Tanz- und Volksmelodien sowie der spanische Paso Doble „Casablanca“. Besonders hörenswert war aber auch das 3-sätzige Divertimento für drei Mandolen von Wolfgang Bast.

Als Zugabe wurden die begeisterten Zuhörer beschwingt mit dem „Walzer Nr. 2“ von Dimitri Schostakowitsch verabschiedet.

(kö)