Rückblick - Kultur im Klinikum

Seniorenorchester Heilbronn: Melodien im Mai

In der Reihe Kultur im Klinikum begeisterte das Seniorenorchester Heilbronn die zahlreichen Zuhörer im Hörsaal des Klinikums am Gesundbrunnen gleich zu Beginn mit dem bekannten und eingängigen Musikstück „Frühling in Wien“.

Das Repertoire des Seniorenorchesters ist breit gefächert und die Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen 65 und 87 Jahren wollen ihre Fähigkeiten nicht ruhen lassen, sondern üben und erhalten ihr Können in den gemeinsamen wöchentlichen Proben .

Unter der Leitung von Ulrike Kowalski erfreuten die Musikerinnen und Musiker  mit Begeisterung und musikalischem Können mit Filmmusiken, wie beispielsweise „Musik ist Trumpf“, und Musicals wie „My Fair Lady“ und „Cats“.

Nach dem Marsch „Anker gelichtet“ ging es auf musikalische Weltreise. Mit „Tiritomba“ ging es von Italien mit „Julischka“ und „Katjuschka“ über Ungarn und Russland zu einem kurzen Abstecher nach Lateinamerika mit „Amor Amor“ und am Schluss landeten die Zuhörer mit „Ganz Paris träumt von der Liebe“ und „Pigalle“ in Paris.

Verabschiedet wurden die Besucher und Patienten mit dem zünftigen Marsch „Wien bleibt Wien“. Wiederum ein gelungener Abend! Und wer weiß, vielleicht hat einer der Gäste Gefallen am gemeinsamen Musizieren in netter Gemeinschaft gefunden.

(kö)

PURPRISE – acoustic Jazzfunkfusion

Etwas turbulenter als gewohnt war es bei der Mai-Veranstaltung der Reihe Kultur im Klinikum im Hörsaal des Klinikums am Gesundbrunnen.

Die Heilbronner Band PURPRISE spannte einen Bogen zwischen Rock, Funk, Jazz und Latin. Die Kompositionen des Keyborders Jürgen Laier reichen von saxy Funkhammer über jazzig polarisierende Grooves bis hin zu balladigen Soundmalereien: mal düstere Gooves, mal Rockgitarre, mal Sambafeeling – immer gut für eine Überraschung - quel surprise!

Zwischendurch erklangen auch immer wieder Soli der Bandmitglieder Jan Kmet, Bass, Martin Kölle, Saxophon, Klaus Keilbach, Gitarre, Youlee Snyder, Schlagzeug.

Besonders ins Ohr gingen wohl die Stücke „Song für Michaela“, der Frau des Schlagzeugers gewidmet, und „Trois Camels“, entstanden bei einem kreativen Schub des Keyborders im Ägyptenurlaub.

Die Besucher, Patienten und Mitarbeiter wurden am Schluss noch einmal etwas lauter in einen sonnigen Abend verabschiedet.

(kö)

Mandolinen-Orchester Neckarsulm - 16. Januar

Einen bunten Melodienreigen bot das bereits 1920 gegründete Orchester den Gästen, Patienten und Mitarbeitern bei Kultur im Klinikum.

Unter der Leitung und Moderation von Gabriele Häfner wurden die Konzert-Besucher von den mit Spaß und sichtbar großer Freude spielenden Musikern mit auf eine schwungvolle musikalische Reise durch verschiedene Länder Europas genommen.

Im Orchester spielen neben den 1. und 2. Mandolinen die eine Oktave tiefer gestimmten Mandolen sowie Gitarren als Harmonie- und Rhythmusinstrumente.

Das Repertoire war breit gefächert und reichte von klassischer und zeitgenössischer Mandolinenmusik über Filmmusiken bis hin zu europäischer Folklore.

Begonnen wurde mit einem italienischen Marsch. Zu hören waren auch eine romantische Zigeunerweise und der sicher allen bekannte Walzer „Mi Corazon“ (Mein Herz). Ins Ohr gingen aber auch rumänische Tanz- und Volksmelodien sowie der spanische Paso Doble „Casablanca“. Besonders hörenswert war aber auch das 3-sätzige Divertimento für drei Mandolen von Wolfgang Bast.

Als Zugabe wurden die begeisterten Zuhörer beschwingt mit dem „Walzer Nr. 2“ von Dimitri Schostakowitsch verabschiedet.

(kö)

Adventskonzert der Städtischen Musikschule - 12. Dezember 2017

Die Schülerinnen und Schüler der Städtischen Musikschule spielten weihnachtliche Lieder.

Bei der Reihe Kultur im Klinikum am Gesundbrunnen wurden Patienten, Mitarbeiter und Besucher im wiederum voll besetzten Hörsaal des Klinikums in vorweihnachtliche Stimmung versetzt.

Kleine und große Künstler der Städtischen Musikschule zeigten, wie bereits in den vergangenen Jahren in der Vorweihnachtszeit, mit großem Eifer einen Querschnitt ihres Könnens und ihrer musikalischen Begabung und stellten dabei mit Bravour die Klangfarben ihrer Instrumente vor. Das abwechslungsreiche und anspruchsvolle Programm reichte dabei von  Mozarts „Drei leichte Trios“ über Beethovens „Sonate A-Dur“ und Händels „Larghetto“ zu Mozarts „Quartett in B-Dur“.

Ergänzt wurde das musikalische Programm von Diakon Reinhard Buyer, der besinnliche Texte von Karl Heinrich Wagger „Der Tanz des Räubers Horrificus“ und Rolf Walker „Wie der Stotterer Balthasar geheilt wurde“ las.

Die Initiatorin der Veranstaltungsreihe, Roswitha Löffler, bedankte sich bei allen Mitwirkenden und überreichte einen süßen Gruß aus der Weihnachtsbäckerei. Zum Abschluss des Abends stimmten dann alle Mitwirkenden gemeinsam das Lied „O du fröhliche“ an und luden die Besucher zum gemeinsamen Singen ein. (kö)

mundARTmonika - 7. November

„Vier Stimmen und vier Freunde“, das war das Motto der Neckarsulmer A-cappella-Band beim Auftritt bei Kultur im Klinikum am Gesundbrunnen.

Seit ihrer Gründung im Jahre 2005 haben sich Timo Mühlbacher, Countertenor, Robert Wanek, Tenor, Christian Schmierer, Bariton, und Maximilian Knörzer, Bass, weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Bekannt sind sie auch von Auftritten beim Gaffenberg- und Haigern-Festival.

Allein mit ihren Stimmen und dem Imitieren von Instrumenten bieten sie eine unterhaltsame Bühnenshow. Hervorzuheben ist dabei aber auch eine charmante und witzige Moderation. Ihren Musikstil bezeichnen sie selbst als „Vocal Pop Comedy“ und ihr vielseitiges Programm beinhaltet originelle Coverversionen aktueller Hits, Rock- und Popklassiker, altes Liedgut im neuen Gewand und  deutschsprachige Eigenkompositionen. Da war für jeden Zuhörer etwas dabei: von der „Fischerin vom Bodensee“ über „Kein schöner Land“, mit besonderem Bezug zur Region, bis hin zu den Comedian Harmonists und Metallica. Als Höhepunkt der Darbietungen wird den begeisterten Besuchern im vollbesetzten Hörsaal des Klinikums sicherlich der Klassiker „Don't worry, be happy“ im Gedächtnis bleiben.

(kö)

Windspiel - 10. Oktober

Einen besonderen Kammermusikabend erlebten die Zuhörer bei im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kultur im Klinikum". Es musizierte das Bläserquintett WINDSPIEL mit Jana Gärtner (Flöte) Jan Binder (Oboe), Lutz Hesse (Klarinette), Peter Ruef (Horn) und Hans Stechele (Fagott) - allesamt engagierte Amateurmusiker, die sowohl mit ihrem Bläserquintett als auch mit dem Symphonieorchester „Klangattacke“ im Raum Heilbronn zu hören sind.

Vom ersten Ton an war die Musizierfreude deutlich spürbar und die Musiker nahmen das Publikum sofort in ihren musikalischen Bann. Die Vitalität und das schwungvolle Spielen waren besonders hörbar bei den altungarischen Tänzen von Ferenc Farkas, die den Raum klangvoll in einen Tanzsaal verwandelten. Die Bearbeitung der „Petite suite“, eigentlich für Klavier zu vier Händen von Claude Debussy, machte deutlich, wie Töne Bilder in unserer Vorstellung hervorrufen.

Eine besondere Überraschung war der Auftritt von sieben jungen Klarinettistinnen der Musikschule Heilbronn. Bei der Darbietung eines brasilianischen Tanzes zeigten sie ihre musikalischen Fähigkeiten und die Beherrschung ihrer Instrumente. Das begeisterte Publikum dankte mit seinem Applaus allen Musikern für diesen besonderen Ohrenschmaus. (kö)

Marc Delpy - 12. September

Marc Delpy unterhielt sein Publikum mit Chansons rund um die Welt.

„Einmal musikalisch um die Welt und zurück.

Evergreens und Chansons in verschiedenen Sprachen.“

Mit diesem Programm nahm Marc Delpy, der sich selbst als moderner Troubadour bezeichnet, die Patienten, Mitarbeiter und Besucher  bei Kultur im Klinikum mit auf einen musikalischen Ausflug um die Welt und durch verschiedene Jahrzehnte.

Die Lust am Singen und Spielen ist bei dem Akustik-Gitarristen Marc Delpy, der in Toulouse geboren ist und seit zwanzig Jahren in Deutschland lebt, an diesem Chanson-Abend immer wieder deutlich spürbar.

Das Repertoire umfasste Titel rund um den Erdball: „Ganz Paris träumt von der Liebe“, als Mittelmeer-Hommage „La Mer“, „Ich hab noch einen Koffer in Berlin“ oder das durch Gilbert Bécaud  bekannte „Natalie“. Aus Lateinamerika wurde ein Bolero zu Gehör gebracht und aus Brasilien ein Bossanova. Wieder zurück in Europa hörte das Publikum „Schau mich bitte nicht so an“ und den Abschluss bildete „Wochenend und Sonnenschein“.

Diese bunte Mischung und eine unterhaltsame Moderation waren es, was dem zahlreichen musikbegeisterten Publikum gefiel. Als Zugabe wählte  Marc Delpy eine eigene Komposition sowie „Milord“ von Edith Piaf aus.

(kö)

Goschenhobler - 1. August

Die Mundharmonika-Spieler boten ein abwechslungsreiches Programm.

Die Liebe zur Musik und die Begeisterung für ihr Instrument brachte das Mundharmonikaquartett, das übrigens weder Noten noch Verstärker benötigt, vor vielen Jahren im „Olgäle“ Stuttgart zusammen.

Bei der Reihe Kultur im Klinikum wurden die aufmerksamen Besucher im vollbesetzten Hörsaal zu Beginn mit dem Volkslied „Horch, was kommt von draußen rein“ begrüßt. Viel Vergnügen bereitete auch das alte Gaffenberglied „Nackidei“ von Rolf Zuckowski, mit dem viele Heilbronner aufgewachsen sind. Natürlich wurde auch fleißig mitgesungen (die Textunsicheren summten mit).

Reinhold Buyer, der die lange Harmonika für Rhythmus und Harmonie spielt, führte durch das Programm und stellte seine Musikerkollegen vor: Dieter und Erich spielen die erste und zweite Stimme und Heinz ist für den Bass zuständig.

Das abwechslungsreiche Musikprogramm, das von „Yellow submarine“ über „Tulpen aus Amsterdam“ bis zu Buyers Gymnastik-Nummer „Trompetenecho“ reichte, ging viel zu schnell zu Ende und die mit sichtlich Spaß agierenden Musiker wurden mit reichlich Beifall belohnt. 

Der musikalische Geschmack des begeisterten Publikums wurde auch mit den Zugaben „Bei mir biste scheen“ und „In the Mood“ getroffen.

Das war bestimmt nicht der letzte Auftritt im Heilbronner Klinikum! (kö)

Vocalensemble - 14. Juli

Das Vocalensemble Heilbronn sang ein Abendständchen im Klinikum.

 

Das erste Konzert im neuen Franziska-Schwarz-Hörsaal des SLK-Klinikums Heilbronn bestritt das Vokalensembles Heilbronn unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor und Kilianskantor Stefan Skobowsky im Rahmen von Kultur im Klinikum.

Gespannt verfolgten Patienten, Klinikpersonal und Heilbronner Bürger das Programm. Jeder Ton der festlich gekleideten Chorsängerinnen und -sänger  war zu hören und erfüllte den Raum mit Wohlklang.

So bei den geistlichen Gesängen, dem „Cantate Domino“ von Claudio Monteverdi, das tänzerisch beschwingt den Anfang machte oder das „Kyrie und Gloria“ von Felix Mendelsohn.

Dorothea Braun-Ribbat kommentierte die einzelnen Stücke mit interessanten Einzelheiten zur Geschichte und Entstehung. Sie machte deutlich, dass die nachfolgenden Stücke von Johannes Brahms zum Genre der Volksmusik gehören und Brahms selbst als bedeutender privater Volksmusiksammler angesehen werden kann. Seine Kunstlieder wie z. B. „Abendständchen“  und „Waldesnacht“ erzählen von Liebesfreud und Liebesleid, von Sehnsucht und Verlangen.

Beschlossen wurde dieses genussvolle und erfüllende Freitag-Abend-Ständchen als Einstimmung auf das Wochenende mit geistlichen Gesängen vom zeitgenössischen Komponisten Knut Nystedt.  (kö) 

Galerie im Klinikum - 4. Juli

Die Künstler Martin Thomas (v.l.), Sylvia Homberg, Rita Motz und Herbert Kilper stellen ihre Werke im Klinikum am Gesundbrunnen aus. Prof. Hans-Joachim Rumpelt (r.) hat die Ausstellung ehrenamtlich organisiert.

Anfang Juli zog nun auch die Bildergalerie am Klinikum am Gesundbrunnen in den Klinikneubau um. Die Kunstwerke hängen künftig im lichtdurchfluteten zentralen Treppenhaus zwischen den Bauteilen K und L auf Ebene 4.

Die erste Ausstellung am neuen Platz hat den Titel „Faszination Farbe – vier Künstler, vier Stile, eine Ausstellung“ mit 30 Werken von Sylvia Homberg, Rita Motz, Herbert Kilper und Martin Thomas.

Die aus der Region stammenden Künstler schaffen meist großformatige Bilder und arbeiten dabei mit verschiedenen Techniken und einer breiten Palette an malerischen Fertigkeiten und Themen.

Prof. Hans-Joachim Rumpelt, Mitglied des Arbeitskreises Kultur im Klinikum, begrüßte zunächst die Künstler und zahlreichen Gäste der Vernissage. Künstler Martin Thomas gab eine Einführung in die Ausstellung und dankte im Namen der ausstellenden Künstlergruppe für das Interesse an den Bildern, durch die das frische Weiß des Neubaus Struktur erhalten habe.

Uwe Woltmann - 6. Juni 2017

Uwe Woltmann begeisterte das Publikum mit seiner Spieltechnik.

Den Titel "Fingerstyle Gitarrenkunst" hatte das Konzert bei Kultur im Klinikum, bei dem Uwe Woltmann, Solo-Akustik-Gitarrist, auf seiner Stahlsaitengitarre unterhaltsam und humorvoll sein zahlreich versammeltes Publikum mit brillanter Fingerfertigkeit vom ersten Ton an verzauberte. Gleichzeitig Melodie und Begleitung auf einem Instrument zu spielen, suggeriert dem Zuhörer, ein zweites Instrument zu hören. 

Mit Titeln aus seiner CD „Acoustic journey“ entführte er die Zuhörer mit seinem Spiel auf eine akustische Reise in die irische und schottische Landschaft weitab der Zivilisation. Beim Titel „celtic spirit“ hieß das Motto: Augen zu und genießen. Die Traum- und Bilderwelt sowie die spirituelle Atmosphäre waren dabei im Raum spürbar.

Auch bei einem Beatles-Medley („When I‘m Sixty- Four“ oder „Here Comes the Sun“) als Quiz bewies das taktsichere Publikum seine musikalischen Kenntnisse.
Für alle Country- und Bluegrass-Fans gab es zum Schluss Woltmann’s Eigenkomposition „‘s Pferdelied“, bei dem besonders die letzten Takte zu beachten waren. Die unmittelbaren Reaktionen vieler begeisterter Besucher im Anschluss an das Konzert bestätigten eine gelungene Veranstaltung. (kö)

Stäffeles Banjo Rutscher - 9. Mai

Die Stäffeles Banjo Rutscher unterhielten das Publikum mit abwechlungsreicher Musik.

Unter dem Namen "Stäffeles Banjo Rutscher" engagiert sich eine Banjo-Oldtime-Jazz-Band, die die Besucher bei Kultur im Klinikum bereits mit dem schwungvollen Entree „Alabama Jubilee“ begeisterte.

Die Liebe zum Banjo und die Pflege des traditionellen Dixielands brachte im Frühjahr 2015 mehrere Banjospieler aus dem Großraum Stuttgart zusammen. Unter der Leitung von Bernd Rauch boten inzwischen neun Banjos, exzellent unterstützt von Tuba und Waschbrett, ein reichhaltiges Repertoire mit spritzigem Sound und schönem Klang.

Über den Titel „Chinatown“ mit typisch chinesischer Einleitung und am Ende gesungen von Sänger Norbert, über das bekannte „Avalon“ zum Mitsingen bis zu einer eigenen Lied- und Textkomposition des Bandleaders  „Banjosound, my real love“ - als Verbeugung vor einem tollen Instrument"- wurde der musikalische Bogen gespannt. Beim Titel „Coney Island Washboard“ zeigten besonders Karl-Otto an der Tuba und Deanya am Waschbrett ihr musikalisches Können.

Viel Applaus erhielten auch die Stücke „Bei mir bist du scheen“ und „Hallo, kleines Fräulein“, die zum Mitsingen, oder zumindest Fußwippen, animierten.

Verabschiedet wurden die zahlreichen alten und neuen Liebhaber des Dixielands  mit dem durch Eric Clapton bekannten „San Francisco Bay Blues“. (kö)

Urobluesband - 4. April

Die Urobluesband überzeugte das Publikum mit "unplugged"-Versionen vieler Blues-Klassiker.

Kultur im Klinikum: Clinic meets the Blues

Die Urobluesband spielte wieder einmal Blues vom Feinsten bei ihrem Auftritt in der Personalcafeteria am Gesundbrunnen im Rahmen der Reihe „Kultur im Klinikum“.

Als „unplugged“-Version der bekannten Mannheimer Uroband begeisterten Prof. Rassweiler, Direktor der Klinik für Urologie, als Gitarrist und Mundharmonikaspieler gemeinsam mit SWR-Moderator Wolfgang Köhler sowie Kim Köhler am Schlagzeug und als Gast Prof. Wegner mit ihren Instrumenten.

Den Akteuren in grüner OP-Kleidung sah man die Spielfreude an und als Vollblutmusiker konzentrierten sie sich auf der Bühne ganz auf die Musik.

Bei den Klassikern (wie z. B. unvergesslich Peter Green: „Albatros“, Bob Dylan: „Knockin' on Heaven's Door“, Stones: „The Honky Tonk Man“, Pink Floyd: „Wish you were here“) wurden virtuos alle Register gezogen. Zwischen den Titeln wurde locker aus dem Nähkästchen geplaudert: über die gemeinsame Liebe der Akteure zur Musik und über die Musikgeschichte des Blues.

Zwischen die Klassiker wurde zur Abwechslung auch noch ein eigener Song der Uroband über die „Schlüsselloch-Chirurgie“ gestreut, bei dem Prof. Rassweiler mit seiner Mundharmonika zur Höchstform auflief.

Der begeisterte Beifall und die stehenden Ovationen der zahlreichen Zuhörer wurde mit einer Zugabe honoriert: John Male: „Room to move“.

(kö)

 

 

SMS-Chor - 7. März

Kultur im Klinikum: Singende Mühlbacher Sandsteine

Diese Chorformation „Singende Mühlbacher Sandsteine“ unter der Leitung von Herbert Kiefer bot bei Kultur im Klinikum der SLK-Kliniken Heilbronn den zahlreichen Gästen in der neuen Personalcafeteria ein buntes Programm.

Zunächst gab der Chorleiter einen kurzen Abriss der Chorchronik. Seit über 100 Jahren besteht bereits der Liederkranz im Steinhauerdorf Mühlbach. Der SMS-Chor wurde vor nunmehr 13 Jahren gegründet. Die Sänger, die in verschiedensten Berufen arbeiten, treffen sich zur monatlichen Chorprobe und erweitern ihr Repertoire ständig.

Dieser Abend begann mit dem bekannten Lied „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffei. Das Lied „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und auch „Wie kann es sein“ von Wise Guys zeigten die Vielseitigkeit der Sänger. Auch verschiedene Lieder der Comedian Harmonists (von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Lass mich dein Badewasser schlürfen“ bis zum Zungenbrecher „Wenn ich vergnügt bin, muss ich singen“ wurden zu Gehör gebracht. Viel Beifall erhielt auch das selbstkritische Lied „Frauen sind anders“, das von Männern, Traumfiguren und Sport handelte. Auch das Lied über Baden, Schwaben und Franken „Mir im Süden“ löste Heiterkeit und Schmunzeln im Publikum aus.

Die Zugabe „Männer“ von Herbert Grönemeyer beschloss diesen kurzweiligen Abend, der vom begeisterten Publikum mit viel Applaus bedacht wurde. (kö)

 

 

Lesung - 7. Februar 2017

Kultur im Klinikum: „Einmal auf der Welt. Und dann so.“

Unter diesem Titel stand der Abend im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kultur im Klinikum“, bei dem der oberschwäbische Schriftsteller Dr. phil. Arnold Stadler vorgestellt wurde. Seit gut zwei Jahrzehnten zählt er zu den renommiertesten Schriftstellern der Gegenwart.

Arnold Stadler studierte zunächst katholische Theologie, später Germanistik. Sein Debütroman „Ich war einmal“ erschien 1989. Es folgten zahlreiche Publikationen: Romane, Erzählungen und Essays sowie Gedichtbände. Im Jahr 2006 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin verliehen. Er ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, unter anderem des renommierten Georg-Büchner-Preises.

Der stellvertretende Pressesprecher der Stadt Heilbronn, Dr. Anton Philipp Knittel, selbst Verfasser von literaturwissenschaftlichen Essays über Stadler, brachte den Autor und seine vielschichtigen Werke durch Lesungen von Textbeispielen aus verschieden Romanen dem literarisch interessierten Publikum im Klinikum am Gesundbrunnen nahe.

Der Fleiner Organist Tassilo Wichelhaus umrahmte die Veranstaltung mit eingängiger Klaviermusik von Greg Maroney.

Dieser informative und kurzweilige Abend hat sicherlich Lust auf den neuesten Roman Stadlers „Rauschzeit“ gemacht. (kö)